Eine Fassade am Zürichsee
Manche Gebäude fügen sich einfach ein. Dieses hier setzt einen Akzent – und zwar auf eine Art, die man erst auf den zweiten Blick versteht. Direkt am Zürichsee durften wir bei Hans Eisenring ein Geschäftsgebäude realisieren, das mit seiner geschwungenen Form aus der Reihe tanzt und genau deshalb so überzeugend wirkt.

Das Wichtigste in kürze
Auf den Punkt gebracht
Stein
Naturstein Travertin Beige
Die Herausforderung lag auf der Hand: Wie verkleidet man eine Fassade, die sich nicht in klaren Linien, sondern in weichen Rundungen bewegt? Unsere Antwort war der Naturstein Travertin Beige – ein Naturstein, der Wärme und Eleganz in einem Material vereint. Satte 460 Quadratmeter dieses edlen Steins ziehen sich über die komplette Gebäudehülle und verleihen dem Haus seinen unverwechselbaren, warmen Charakter.

Wenn Stein zur zweiten Haut wird

Damit war die Arbeit aber noch nicht getan. Auch der Aussenboden rund um das Gebäude wurde konsequent im gleichen Material ausgeführt: 274 Quadratmeter Travertin für Garten und Terrasse schaffen einen fliessenden Übergang zwischen Fassade und Umgebung. Das Resultat ist ein Gesamtbild aus einem Guss, bei dem Innen und Aussen, Wand und Boden, optisch miteinander verschmelzen.

Besonders anspruchsvoll war dabei die Umsetzung der Rundungen. Naturstein in gebogener Form zu verlegen verlangt Präzision, Erfahrung und ein sicheres Gespür für Proportionen – schliesslich verzeiht ein gekrümmter Radius keine Ungenauigkeit. Jede Platte musste passgenau zugeschnitten und gesetzt werden, damit die Linienführung harmonisch bleibt und der Stein wirkt, als sei er für genau diese Form gemacht worden.
Das Ergebnis spricht für sich: Eine Fassade, die je nach Tageslicht changiert, sich sanft in ihre Umgebung am See einfügt und dennoch unverkennbar eigenständig bleibt. Für uns bei Hans Eisenring ist genau das die Essenz unserer Arbeit – Naturstein nicht einfach zu verlegen, sondern ihn so einzusetzen, dass er ein Gebäude erst zu dem macht, was es ist.






